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Neubau eines Konvents für die Ordensschwester der Regina coeli Mission in Zimbabwe




Sr. Carina, Ordensschwester der Dominikanerinnen, wirkt seit 1971 in Zimbabwe dem früheren Rhodesien. Ihre Ausbildung als Krankenschwester und Hebamme erfolgte in England. Zuerst wirkte sie in verschiedenen Missionsspitälern und bildete während mehreren Jahren Einheimische zu Krankenschwestern- und Hebammen aus. Weitere 5 Jahre oblag ihr die Leitung eines 120 Betten Tbc-Spitals in Mutare, wo über 80 % der Patienten HIV-positiv waren. Seit 2 Jahren ist Sr. Carina verantwortlich für das Missions-Spital in Regina coeli, in den Eastern Higlands, an der Grenze zu Mozambique, auf einer Höhe von 970 m s.M gelegen. Post und Einkaufmöglichkeit für Lebensmittel befindet sich im 80 km entfernten Juliasdale, grössere Einkäufe, müssen in Mutare (180 km) getätigt werden.

Die in den 50-er Jahren erbaute Missionsstation, besteht aus den kirchlichen Bauten, den Schul- und Spitalgebäuden sowie den Wohnhäusern für die ca. 300 Sekundarschüler und die Angestellten der Mission. Das Alter und die Termiten haben all diesen Bauten stark zugesetzt. Wir konnten uns beim Besuch um Frühjahr 99 selbst von der schlechten Bausubstanz überzeugen, so fiel z.B. des nachts ein Stück Decke auf Sr. Carinas Bett und eine Spitalabteilung musste aus Sicherheitsgründen abgerissen und neu erstellt werden.

Wir haben uns die Aufgabe gestellt in der Schweiz Geld für einen Konvent-Neubau für die Ordensschwestern der Regina coeli Mission zu sammeln. Gemäss dem Bauplan handelt es sich um einen zweckmässigen Wohnbau mit Gebetsraum für sechs Ordensschwestern. Damit die gespendeten Gelder zweckbestimmt verwendet werden, haben wir nach schweizerischem Recht einen notariell beglaubigten Vertrag mit der Diözese Mutare, der Eignerin der Regina coeli Mission, abgeschlossen.



Näfels, 8. Januar 2000

Berti und Lucius Fetz-Arnold
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